juli 2008


ich war fünfzehn, durcheinander und hörte beethoven; beethoven war auch durcheinander.


es ist nicht so, daß ich ideen aufschreibe; die ideen sind im schreiben selbst.


und mir ist es immer noch so merkwürdig, daß ich aus diesen kleinen, schwarzen, aneinandergereihten zeichen so viel mehr „sehe“ als aus den bildern auf der netzhaut oder den vielen abbildern.


es ist die zerstreuung. sie belehrt mich keines besseren.


eine weile dachte ich, es müßte so sein - daß ich meinen traum nicht finde.
dann ist es anders geworden, und den traum hatte es nie gegeben.
dann kam mein traum, und ich erkannte ihn, von weither, nur er konnte es sein.
so ist das mit träumen, das weiß ich nun.


den rahmen des bildes überschreiten. denn nichts ist gerahmt. wegdenken, ausdenken, und sei es momentweise. aus dem fenster steigen.


es gibt nur die wahl zwischen leiden und leere.



2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

*-)

Anonym hat gesagt…

"schmatz" :)